Brennelement-Zwischenlager in Bayern
Die Betreiber von Kernkraftwerken haben entsprechend der Atomgesetz-Novelle (AtG) von 2002 standortnahe Zwischenlager für abgebrannte Brennelemente einzurichten, in Bayern an den Standorten Grafenrheinfeld (KKG), Isar 1 und Isar 2 (KKI) und Gundremmingen Block B und Block C (KRB).
Die nachfolgende Tabelle zeigt eine Übersicht über die Anzahl der CASTOR-Brennelementbehälter (Behälter), die atomrechtliche Genehmigung (§ 6 AtG), die baurechtliche Genehmigung (Bau-Gen.), den Baubeginn (Bau) und die Inbetriebnahme (Betrieb) der in Bayern errichteten dezentralen Zwischenlager (Stand: 31.12.2011).
| Kernkraftwerk | Behälter (genehm.) |
Atom-rechtliche Genehmigung |
Bau-Gen. | Bau | Betrieb | E in-gelagerte Behälter |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Grafenrheinfeld | 88 | 12.02.2003 | 29.07.2003 | 22.09.2003 | 26.02.2006 | 13 |
| Isar 1 und Isar 2 | 152 | 22.09.2003 | 06.04.2004 | 14.06.2004 | 12.03.2007 | 22 |
| Gundremmingen Block B und C | 192 | 19.12.2003 | 28.06.2004 | 23.08.2004 | 25.08.2006 | 34 |
Die Betreiber der bayerischen Kernkraftwerke verfügen darüber hinaus über freie Lagerkapazitäten in den zentralen Zwischenlagern Ahaus (Nordrhein-Westfalen) und Gorleben (Niedersachsen).
Die Betriebszeit aller deutscher Zwischenlager wird durch die atomrechtliche Genehmigung auf 40 Jahre ab Einlagerung des ersten Behälters begrenzt.
