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Bayerisches Staatsministerium für
Umwelt und Gesundheit

Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (ArgeAlp)

Die grenzüberschreitende Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (Arge Alp) ist eine traditionelle Plattform zum gegenseitigen Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen Ländern, Kantonen und Regionen.

Beispiel eines konkreten, grenzüberschreitenden Projekts zwischen Bayern und Tirol:

EU-Interreg II A Projekt "Erholung Freizeit im Karwendel - naturverträglich"

Das Projekt ist abgeschlossen, das Gesamtkonzept mit Umsetzungsvorschlägen ist fertiggestellt. In einer gemeinsamen Veranstaltung im "Internationalen Jahr der Berge 2002" am 01.07.2002 hat Staat minister Dr. Werner Schnappauf mit der Tiroler Landesregierung die Ergebnisse auf der Bergstation der Karwendelbahn/Mittenwald der Öffentlichkeit präsentiert. Das Projekt wurde mit gemeinsamen Umsetzungsschritten in einer Veranstaltung am 07. November 2002 in Pertisau fortgesetzt.

Projektbeschreibung

Dieses grenzüberschreitende Projekt zwischen Bayern und Tirol zielt auf die
  • Sicherung und Entwicklung des vorhandenen biologischen Potentials des Karwendels, das zum überwiegenden Teil FFH- und Naturschutzgebiet ist, bei gleichzeitiger  
  • Erhaltung und Optimierung des Erholungspotentials.

In 8 Bausteinen

  • Skibergsteigen und Wildtiere
  • Steinadler und Landnutzung
  • Fließgewässer, Brutvögel und Erholung
  • Schalenwild und Erholung
  • Tourismus im Karwendel
  • Umweltinformationskonzept mit der Karwendelbahn AG
  • Canyoning-Konzept
  • Projektkoordination und Gesamtkonzeption

wurden von 1999 bis 2001 grenzüberschreitende, inhaltlich und methodisch abgestimmte Erhebungen durchgeführt und Konzepte für naturverträgliche Freizeit- und Tourimusangebote entwickelt und soweit möglich bereits umgesetzt. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf ca. 500.000 €, 50 % davon werden von der EU kofinanziert. Die Länder Bayern und Tirol teilen sich die verbleibenden 50 %.

Unterdessen gehen die Bemühungen der beiden Länder weiter, die Umsetzungsvorschläge aus dem Projekt auch im Rahmen des neuen EU-Programms Interreg III A zu forcieren. Dazu gehört zum Beispiel ein grenzüberschreitendes Informations- und Kommunikationskonzept (mit Informationszentren, gelenkte und geführte Besuchersysteme bzw.- angebote) für diesen Naturraum auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse.

Weiterführende Informationen

Links