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Bayerisches Staatsministerium für
Umwelt und Gesundheit

Langzeitentwicklung der Stickstoffoxid-Emissionen in Bayern

Die unten stehende Grafik zeigt die Entwicklung der Stockstoffoxis-Emissionen von 1976 bis 2002, jeweils aufgeschlüsselt nach Verkehr, Industrie, Karftwerke und Haushalte. Haupverursacher ist der Verkehr. (die genaue Verteilung der Verursachergruppe erhalten Sie über den Link "Verursacher der Stickstoffoxidemissionen" am Ende der Seite").

Die langjährige Entwicklung der Stickstoffoxid-Emissionen in Bayern zwischen 1976 und 2002 zeigt einen Rückgang insgesamt um 49 % von mehr als 350 Kilotonnen pro Jahr im Jahr 1976 bis weniger als 200 Kilotonnen pro Jahr im Jahr 2002, mit einem Maximum von mehr als 400 Kilotonnen pro Jahr Mitte der 80iger Jahre (siehe Grafik).
Einer der Hauptgründe für diese positive Entwicklung seit Anfang 1990 ist die Einführung und Fortschreibung von verbindlichen EURO-Abgasnormen an Kraftfahrzeugen. Darüber hinaus erfolgte im Bereich der Kraft- und Heizwerke eine starke Reduzierung der Emissionen durch die Umsetzung von Maßnahmen aus der Großfeuerungsanlagen-Verordnung (Altanla-gensanierung), Stilllegung von Kraftwerken bzw. Kraftwerksblöcken. Industrieanlagen wur-den auf emissionsärmere Verbrennungstechniken umgerüstet. Hierzu trägt hauptsächlich die Verminderung des Verbrauches von schwerem Heizöl und Kohle zugunsten von leichtem Heizöl und Gas bei.


Stickstoffoxidemissionen in Bayern (1976 – 2002) mit Hauptverursachergruppen
(Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit, 2005)

Darstellung der Entwicklung der Stockstoffoxid-Emissionen von 1976 bis 2002, jeweils aufgeschlüsselt nach Verkehr, Industrie, Karftwerke und Haushalte.Erläuterung siehe Text auf der Seite