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Bayerisches Staatsministerium für
Umwelt und Gesundheit

Funktionsweise von Partikelfiltern - Dieselpartikel wirksam bekämpfen

Zum Schutz der menschlichen Gesundheit gelten seit 2005 EU-weit Immissions-Grenzwerte für Feinstaub. Doch sie werden oft überschritten, besonders in Großstädten. Das hat im Frühjahr 2005 zu einer hitzigen Diskussion in den Medien geführt. Feinstaub hat viele Quellen, eine davon ist der Verkehr. Sein Anteil an der Belastung liegt in Bayern bei 38 %. Zwei Drittel davon stammen aus dem Straßenverkehr (siehe Grafik im Link "Feinstaub-Emissionen des Verkehrssektors"). In der Feinstaubbelastung des Straßenverkehrs sind Anteile von Schmutzaufwirbelung, Bremsbelag- und Reifenabrieb enthalten. Das meiste tragen jedoch mit 66% die Abgase der Dieselfahrzeuge bei.

Anders als manche andere Quellen lassen sich die Staub- und Partikelemissionen aus Dieselfahrzeugen wirksam durch Partikelfilter bekämpfen. Zwar sind noch nicht alle Neufahrzeuge damit ausgestattet, doch will die Autoindustrie dies zügig voranbringen.

Um die Immissions-Belastung in Ballungsräumen schnell zu senken, muss man auch die große Zahl an Fahrzeugen einbeziehen, die für eine Nachrüstung mit Partikelfilter in Frage kommen.

Es gibt verschiedene Arten von Partikelfiltern und -Systemen. Die wenigsten sind universell einsetzbar. Welcher Filtertyp für welche Fahrzeugart und für welchen Zweck geeignet ist und wie sie wirken, entnehmen Sie bitte den nachfolgenden "Weiterführenden Informationen".