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Bayerisches Staatsministerium für
Umwelt und Gesundheit

Energetische Gebäudesanierung

Bis heute ist ein Großteil der Wohngebäude in Bayern der Baualtersklasse bis 1978 energetisch unsaniert. Jährlich fließen damit circa 85 Prozent (%) der eingesetzten Energie in privaten Haushalten in die Raumheizung und die Warmwasserbereitung. Dies bedeutet, dass circa ein Drittel der Emissionen allein durch bayerische Haushalte verursacht werden. Bei einer energetischen Sanierung aller bis 1978 errichteten Häuser, könnten in etwa 11,5 Mio Tonnen CO2, das entspricht etwa der Hälfte des gesamten CO2-Ausstoßes bayerischer Wohngebäude, eingespart werden.

Untersuchungen des Lehrstuhls für Energiewirtschaft und Anwendungstechnik der Technischen Universität München ergeben ein technisches Potential zur Verringerung des jährlichen CO2-Ausstoßes durch Anwendung geeigneter Wärmedämmmaßnahmen am Wohngebäudebestand Bayerns von über 14 Millionen Tonnen.

Je nach Gebäude und Verbrauch ließen sich innerhalb von 10 bis 20 Jahren die Kosten der energetischen Sanierung amortisieren und Gewinne durch den eingesparten Energieverbrauch erzielen. Den Beleg hierfür lieferte eine Studie, die im Rahmen der Klimaallianz zusammen mit dem Bund Naturschutz in Bayern beim Institut Wohnen und Umwelt (IWU GmbH, Darmstadt) in Auftrag gegeben wurde.

Wichtige Anstrengungen für den Ausbau der energetischen Gebäudesanierung werden unternommen von Seiten der Bayerischen Staatsministerien für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie (StMWIVT) sowie für Umwelt und Gesundheit (StMUG) und der Obersten Baubehörde (OBB) im Bayerischen Staatsministerium des Innern (StMI). Die Bayerische Staatsregierung investiert im Rahmen Ihres Klimaprogramms 2020 in die energetische Sanierung der staatlichen Gebäude in Bayern.

Der Bereich "Weiterführende Informationen“ enthält vertiefende Informationen zur Energetischen Gebäudesanierung sowie zu speziellen bayerischen und bundesweiten Förderprogrammen.