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Bayerisches Staatsministerium für
Umwelt und Gesundheit

Klimawandel in Bayern

Der vom Menschen verursachte Klimawandel ist wahrscheinlich die größte Herausforderung der Menscheit. Wissenschaftler rechnen mit weitreichenden Folgen, wenn es nicht gelingt, die globale Klimaerwärmung zu begrenzen.

Das Klima bestimmt seit Jahrmillionen das Leben auf der Erde. Mit der Industrialisierung hat der Mensch begonnen die natürlichen Kreisläufe des Klimas zu beeinflussen. Vor allem durch das Verbrennen fossiler Energieträger und der Intensivierung der Landnutzung erhöhte sich der Anteil der Treibhausgase in der Atmosphäre.

Der Klimawandel ist auch in Bayern spürbar, vor allem in den Alpen. Dort sind die Temperaturen in den letzten 100 Jahren doppelt so stark gestiegen wie im weltweiten Durchschnitt. Bei einem "weiter-so-wie-bisher" besteht die Gefahr, dass bis 2100 ein Anstieg von 3 bis 5 Grad im Sommer und 4 bis 6 Grad im Winter in den Alpen erreicht wird. Dies hätte dramatische Auswirkungen auf das einzigartige alpine Ökosystem und seine Leistungen als Wasserspeicher und Erholungsraum. Doch die Folgen des Klimawandels sind auch außerhalb der Alpen, deutlich zu spüren: Monsunartige Regengüsse, extreme Niederschlagsmengen in kurzer Zeit und heftige Gewitter. Seit 1850 haben die Gletscher der europäischen Alpen bereits die Hälfte ihrer Fläche verloren.

Die aktuellen Entwicklungen und Veränderungen erfordern ein rasches Umdenken und Handeln. Kräfte müssen gebündelt , Informationen ausgetauscht und Aktivitäten aufeinander abgestimmt werden. In allen Bevölkerungsgruppen muss das Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit den Lebensgrundlagen geweckt werden. In Bayern wurde zu diesem Zweck die Bayerische Klima-Allianz ins Leben gerufen.