Sicherheitsforschung in Bayern
Bereits im Jahr 1992 wurde der "Bayerische Forschungsverbund Biologische Sicherheit" (FORBIOSICH) gegründet. Dieser Verbund, durch die Bayerische Staatsregierung und namhafte Wissenschaftler initiiert, förderte Projekte, die der gentechnischen Sicherheitsforschung dienen. FORBIOSICH wurde 1997 durch den neuen Forschungsverbund "Grundlagen gentechnischer Verfahren" (FORGEN) abgelöst. Die Projekte beschäftigen sich vornehmlich mit der Sicherheit von Genvektoren und der Entwicklung von neuen Lebendimpfstoffen.
Das Bayerische Umweltministerium finanziert seit vielen Jahren Forschungsprojekte zu Sicherheitsaspekten und zur Entwicklung praxisgerechter Nachweismethoden für gentechnisch veränderte Organismen. Experimentelle Überwachungsarbeit leistet seit 1991 das staatliche Überwachungslabor, das zunächst am Bayerischen Landesamt für Umwelt eingerichtet wurde und seit 2005 vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit betrieben wird.
Im Rahmen der High-Tech-Offensive Bayern werden seit dem Jahr 2000 Pilotprojekte zur Entwicklung von Methoden zur Erfassung langfristiger ökologischer Wirkungen von gentechnisch veränderten Pflanzen finanziert.
Sicherheitsforschung ist notwendig, damit sich Staatsregierung und Vollzugsbehörden auf Grund unabhängiger Forschungsergebnisse eine eigene Meinung zu bestimmten Fragestellungen bilden können.
