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Bayerisches Staatsministerium für
Umwelt und Gesundheit

Die Proteinbiosynthese

Transkription: Erläuterung siehe nachfolgender Text
Die Abbildung zeigt den Vorgang der Transkription:
Ein DNA-Doppelstrang wird wie ein Reißverschluss
in zwei Einzelstränge aufgetrennt. An den Basen der
Einzelstränge bildet sich über die komplementären
Basen die einzelsträngige Messenger-RNA (Boten-RNA).
Benötigt eine Zelle ein bestimmtes Protein , wird die entsprechende Instruktion auf der DNA abgerufen und anschließend in ein Protein übersetzt. Dieser Prozess (Proteinbiosynthese) umfaßt zwei Teilschritte: die Transkription und die Translation . Wie bei der Replikation wird zunächst eine Kopie des Gens erstellt (Transkription). Dazu werden die DNA-Stränge getrennt.
Danach fertigt ein spezielles "Kopiergerät", die sogenannte RNA-Polymerase, eine Arbeitskopie von einem der DNA-Stränge an. Die Arbeitskopie ist eine einzelsträngige Nukleinsäure, die im Gegensatz zur DNA als Zuckermolekül eine Ribose enthält und deshalb Ribonukleinsäure (RNA) heißt. Die RNA bringt die Bauanweisungen zu den Ribosomen, daher erhielt sie den Namen mRNA ("m" = engl. messenger = Bote).
Proteinbiosynthese: Erläuterung siehe nachfolgender Text
Die Abbildung verdeutlicht die Proteinbiosynthese:
Die Messenger-RNA hat sich an ein Ribosom angelagert. Transfer-RNA mit einem spezifischen Basentriplett transportiert die zu dem Basentriplett gehörende Aminosäure zu der Messenger-RNA.
Am Ribosom verbinden sich die einzelnen
Aminosäuren zu einem Protein; die Reihenfolge
der Aminosäuren ergibt sich aus der Reihenfolge
der Basentripletts in der Messenger-RNA.
Die Ribosomen fertigen nach Angabe der mRNA durch Verkettung von Aminosäuren neue Proteine (Translation). Bei Eukaryonten werden die neu synthetisierten Proteine häufig durch das Anhängen von Zuckermolekülen modifiziert. Es können auch Proteinketten verknüpft werden. Bakterien können die Proteine so nicht modifizieren.Sie sind deshalb häufig nicht zur gentechnischen Herstellung eukaryoter Proteine geeignet.

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