Integrierte Produktpolitik (IPP): Nachhaltiges Handeln auf Produktebene
Verbreitung der IPP
Die Kommunikation und Information zur Integrierten Produktpolitik (IPP) erfolgt auf zahlreichen Wegen, um einen höheren Bekanntheitsgrad und eine breitere Nutzung der IPP in der bayerischen Wirtschaft und darüber hinaus zu erzielen:
Die IPP-Infobroschüre ermöglicht mit Kernaussagen zu IPP (Definition, Grundphilosophie des Denkens in Lebenszyklen, Erläuterungen der Handlungsprinzipien) einen Einstieg in das Thema. Eine kurze Übersicht der Ergebnisse bisheriger Pilotprojekte und die dazu erarbeiteten IPP-Leitfäden geben erste Einblicke zur Umsetzung der IPP in der wirtschaftlichen Praxis. Die IPP-Mappe stellt in Grundzügen ebenfalls die Integrierte Produktpolitik dar. Sie enthält übersichtliche Projektsteckbriefe, die die wichtigsten Informationen zu den bayerischen IPP-Projekten geben. Bei Bedarf kann die IPP-Mappe mit weiteren Unterlagen versehen werden.
Als wesentliche Komponente zur Unterstützung bei der Umsetzung von IPP in die Praxis dienen die in den bayerischen Pilotprojekten entstandenen IPP-Leitfäden. Hier werden die unterschiedlichsten Aspekte und Instrumente, gewonnene Ergebnisse und konkrete Erfahrungen der Integrierten Produktpolitik in der Praxis dargestellt. Im Internetportal www.ipp-bayern.de stehen Informationen zu bayerischen IPP-Aktivitäten zur Verfügung, die in Kooperation mit der bayerischen Wirtschaft und mit Unterstützung des StMUG unter Trägerschaft der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern angeboten werden. Neben umfangreichen Auskünften zu laufenden und abgeschlossenen IPP-Projekten sind hier Praxishilfen, Tools und Hilfsmittel zur Umsetzung von Integrierter Produktpolitik abrufbar.
Grundlagen, Ergebnisse und Erfahrungen zu IPP aus den vom StMUG geförderten IPP-Projekten, aber auch wegweisende IPP-Initiativen und Umsetzungsbeispiele aus der Wirtschaft, werden einem breiten (Fach-) Publikum in Workshops und regionalen Veranstaltungen vermittelt. Diese Veranstaltungen werden nach Möglichkeit vor Ort bei den Partnerunternehmen ausgerichtet und binden als Mitveranstalter Wirtschaftsverbände, Industrie- und Handelskammern, Universitäten sowie die Firmen selbst als wichtige Multiplikatoren ein. Staatsminister Dr. Bernhard, Staatssekretär Dr. Huber oder Amtschef Lazik nehmen an den Veranstaltungen teil und unterstreichen mit Redebeiträgen den Stellenwert der Integrierten Produktpolitik in der bayerischen Umweltpolitik.
Die bayerische IPP-Kampagne hat ein unverwechselbares Gestaltungsraster, das die Kernaussagen der Integrierten Produktpolitik in Wort und Bild transportiert. Das Erscheinungsbild prägt und ermöglicht die Integration bestehender und neuer Initiativen der unterschiedlichsten gesellschaftlichen Teilbereiche. Marken und Produkte können vor dem Hintergrund dieses Gestaltungsrasters eine eigene Rolle spielen oder in überraschende Kombinationen mit anderen gebracht werden.
Das StMUG unterstützt ergänzend die Verbreitung der IPP durch Fachpublikationen, Beiträge in Fachzeitschriften und der regionalen Tagespresse (siehe Redebeiträge). Die IPP-Infobroschüre kann über www.ipp-bayern.de bestellt werden; alle übrigen Infomaterialien können über den Bestellshop des StMUG, Rubrik "Reihen - Integrierte Produktpolitik" (Achtung: bei Broschüren mit Erscheinungsdatum vor 2003 bitte im Archiv suchen) bezogen werden.

