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Umwelt-Lexikon
Dachgepäckträger
sollte man nur bei akutem Bedarf aufs Autodach montieren: Ein D. erhöht den Luftwiderstand und führt daher zu mehr Benzinverbrauch.
Dämmstoffe
Dienen zum einen in Form von Dämmwänden zur Verringerung der Ausbreitung von Luftschall (Schalldämpfung), zum anderen zur Unterbindung von Wärmeverlusten. Bekannte D., die hier zum Einsatz kommen, sind Polystyrolschaum (Styropor) und/oder Mineralwolle (Wärmeschutzverordnung).
Daten & Karten
Veröffentlichungsreihe des StMLU, in welcher in unregelmäßiger Folge wichtige Informationen zu Landesentwicklung und Umwelt gegeben werden. Die Faltblätter können kostenlos beim StMLU angefordert werden. E-Mail: poststelle@stmlu.bayern.de.
Dauerschallpegel, äquivalenter
Bezeichnung für einen Schalldruckpegel konstanter Größe, der einem über die Zeit schwankenden Schalldruckpegelverlauf entspricht. Man errechnet den D. über einen mathematischen Mittelungsvorgang. Dies ist häufig deshalb erforderlich, weil von gewerblichen Anlagen, Verkehrsanlagen oder auch Sport- und Freizeiteinrichtungen Schallvorgänge ausgehen, die zeitlich nicht konstant sind. Zur Abschätzung notwendiger Minderungsmaßnahmen benötigt man aber oft einen Einzahlwert, den der D. darstellt.
dB(A)
Abk. für ein Dezibel, entsprechend einem Zehntel Bel. Es bezeichnet das Maß für den Schalldruck auf unser Gehör. Bei der Messung von dB(A)-Werten wird ein Frequenzfilter hinter ein Mikrofon geschaltet, der so ausgelegt ist, daß er die Empfindlichkeit des menschlichen Gehörs annähernd berücksichtigt. Jede Zunahme des Schalles um etwa 10 dB(A) empfinden wir als Verdoppelung der Lautstärke. So sind etwa 35 dB(A) Mittlungspegel übliche Hintergrundgeräusche in einem Haus. 75 dB(A) entsprechen dem Schallpegel eines starken Stadtverkehrs am Straßenrand und 110 dB(A) dem Lärm von militärischen Düsenflugzeugen bei direktem Überflug in Tiefflugstrecken. Darüberliegende Werte können für den Menschen schon kurzfristig gesundheitsschädlich sein. (Schalldruckpegel).
DDT
Schädlingsbekämpfungsmittel, das wegen seiner langen Verweilzeit in der Umwelt (etwa 20 Jahre) und seiner leichten Verbreitung (durch Wind und Wasser) umweltschädlich ist. DDT findet man heute überall auf der Erde, auch in den Ozeanen, in Wüsten und auf den Eisfeldern am Nord- und Südpol. Es speichert sich leicht in fetthaltigen Geweben. Über die Nahrungskette gefährdet es Tier und Mensch. Daher ist die Anwendung und die Herstellung von DDT schon in vielen Ländern verboten.
Dekontamination
Beseitigung oder Verringerung des Schadstoffgehaltes in Böden und anderem Material durch chemische oder physikalische Verfahrenz.B. durch Abwaschen oder Reinigung mit Chemikalien.
Dekontaminationsmaßnahmen
sind Maßnahmen zur Beseitigung oder Verminderung von Schadstoffen.
DENOX
Abk. für die Verminderung von Stickstoffoxiden aus Rauchgasen (Abgasluftreinigung) in Kraftwerken. NOx ist die chemische Bezeichnung für Stickstoffoxid, die Vorsilbe »De« steht für Entfernung (von NOx). Man unterscheidet nicht-katalytische (NCR) und katalytische Verfahren (SCR) zur Minderung von Stickoxiden aus Abgasen. Neuerdings wird dieses Verfahren auch im mobilen Bereich erprobt. Ein Feldversuch in Bayern mit acht LKW, die nach dem SCR-Verfahren ausgerüstet sind, hat eine Reduzierung des NOx von 60% ergeben. Bisher wirkte sich eine Reduzierung des NOx bei Dieselmotoren immer zu Lasten des Verbrauchs und der Partikelemissionen aus. Mit diesem Verfahren kann erstmals dieser Zielkonflikt gelöst werden.
Deponie
Abfallentsorgungsanlage, in der Abfälle zeitlich unbegrenzt oberirdisch abgelagert werden und die der Nachsorge bedarf. Grob läßt sich in Deponien für gering organisch belastete Abfälle, bei denen eine sehr geringe Schadstofffreisetzung im Auslaugungsversuch (Deponieklasse I), Deponien für organisch stärker belastete Abfälle, bei denen auch die Schadstofffreisetzung im Auslaugungsversuch größer ist als bei der Deponieklasse I (Deponieklasse II) und Sonderabfalldeponien unterscheiden. Die jeweiligen Technischen Anleitungen (TA Siedlungsabfall, TA Abfall) beschreiben im Rahmen des sog. Multibarrierenkonzeptes, welche Zuordungskriterien der abzulagernde Abfall für die Deponietypen erfüllen muß.
Deregulierung
Der Begriff „Deregulierung" wird in verschiedenen Bedeutungen verwendet (vgl. z.B. Wettbewerbsrecht). Im Umweltrecht bedeutet Deregulierung Abbau bzw. Vereinfachung von ordnungsrechtlichen Vorschriften und dient der Beseitigung des häufig beklagten Vollzugsdefizits. Der Begriff der Deregulierung wird vor allem mit der EG-Öko-Audit-Verordnung (EMAS-Verordnung) in Verbindung gebracht. Unternehmen, die sich erfolgreich am EG-Öko-Audit-System (= EMAS) beteiligen, sollen damit belohnt werden, dass der Gesetzgeber Erleichterungen schafft, indem er Gesetze und Verordnungen ändert. Demgegenüber beschränkt sich die Substitution auf Vereinfachungen im Vollzug. Das derzeit wohl bedeutendste Vorhaben im Bereich der Deregulierung ist das Umweltgesetzbuch (UGB), in dem die wesentlichen Teile des deutschen Umweltrecht zusammengefasst, harmonisiert und vereinfacht werden sollen.
Detailuntersuchung
Unter D. versteht man bei der Erkunden von Altlasten nach der Orientierenden Untersuchung vertiefte weitere Untersuchungen zur abschließenden Gefährdungsabschätzung, die insbesondere der Feststellung von Menge und räumlicher Verteilung von Schadstoffen, ihrer mobilen oder mobilisierbaren Anteile, ihrer Ausbreitungsmöglichkeit in Boden, Gewässer und Luft sowie der Möglichkeit ihrer Aufnahme durch Menschen, Tiere und Pflanzen dient.
Detergentien
(waschaktive Substanzen, Tenside) sind in Wasch-, Reinigungs- und Geschirrspülmitteln enthalten. Sie gelangen mit dem Abwasser über die Kläranlagen in Bäche und Flüsse. In Deutschland werden nur noch solche Waschmittel verkauft, die in der Kläranlage zu mindestens 80% biologisch abgebaut werden können. Waschmittel in Deutschland enthalten keine Phosphate (dagegen Maschinengeschirrspülmittel und Reinigungsmittel diese z.T. in hohen Konzentrationen). Dennoch belasten sie weiterhin das Wasser. UMWELTTIP: Waschmittel und Spülmittel sparsam verwenden, das rettet Bäche, Flüsse und Seen vor dem Umkippen.
Deutsche Bahn AG
Da eine gut ausgelastete Eisenbahn gegenüber anderen Verkehrsträgern häufig umweltfreundlicher ist, bemüht man sich heute verstärkt, Verkehr auf die Schienen zu verlegen (Autobahnen). Dazu werden Strecken ausgebaut und die Bahn an gestiegene Ansprüche ihrer Benutzer angepaßt. Insbesondere durch die 1994 in Kraft getretene Bahnstrukturreform, d.h. die Deutsche Bundesbahn und die Deutsche Reichsbahn wurden zusammengefaßt und in eine Aktiengesellschaft (Deutsche Bahn AG) umgewandelt, soll die Wirtschaftlichkeit und Attraktivität der Bahn gesteigert werden. Im Rahmen der Bahnstrukturreform wird seit 1996 der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) regionalisiert. D.h., die Aufgaben- und Finanzverantwortung für den SPNV ging vom Bund auf die Länder über. Umwelt-Pluspunkt: Durch den vermehrten Einsatz von Hochgeschwindigkeitszügen für Fernstrecken sowie verbesserte Angebote im Regional- und Nahverkehr und günstige tarifliche Angebote (Bahn Card) ist Zugfahren schon jetzt eine attraktive Alternative zum Auto. Park & Ride-Angebote erleichtern den Umstieg vom Kfz auf die Bahn.
Dezibel
In Dezibel werden Geräuschpegel gemessen. Die Angabe in dB (A) berücksichtigt darüber hinaus die frequenzabhängige Empfindlichkeit des menschlichen Ohrs.
Diesel
Kraftstoff, der wie Benzin aus Öl gewonnen wird. Der Dieselmotor benötigt keine Fremdzündung (Zündkerzen) wie der Ottomotor, um das Kraftstoff-Luftgemisch zur Explosion zu bringen (Selbstzünder). Dieselmotoren sind besonders sparsam im Verbrauch und geben deshalb i. Vgl. zum Benzinmotor weniger Kohlendioxid an die Umwelt ab. Dagegen sind mehr Stickstoffoxide und mehr Schwefeldioxide im Abgas enthalten als bei Benzinfahrzeugen. Zusätzlich emittieren Dieselfahrzeuge Rußpartikel (Dieselruß). Zur Abgasreinigung von Dieselfahrzeugen werden Oxidationskatalysatoren eingesetzt, welche die Kohlenmonoxid- und Kohlenwasserstoff-Emissionen mindern. Zur Reduktion der Stickstoffoxide ist bislang die Abgasrückführung gebräuchlich, zur Reduzierung der Partikel Rußfilter (bisher nur für LKW und Busse getestet). Die neueste Entwicklung zur Abgasentstickung von Dieselmotoren sind Denox-Katalysatoren, die etwa ab dem Jahr 2000 zum Einsatz kommen werden und das neue Rußfiltersystem CRT.
Dieselpartikelfilter
System zur Abscheidung von Dieselruß aus dem Abgas von Dieselmotoren.
Dieselruß
Charakteristischer Bestandteil des Abgases von Dieselmotoren. D. wird eine krebserzeugende Wirkung zugeschrieben. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen hängt die krebserzeugende Wirkung von der Anzahl der feinen lungengängigen Teilchen ab und nicht, wie bisher angenommen, von der Masse eines Rußteilchens.
Diffuse Quellen
Nicht genau lokalisierbare bzw. flächenhafte Stoffeinträge in Gewässer stammen aus diffusen Quellen.
Dioxine
Die D. stellen eine spezielle Stoffgruppe der Kohlenwasserstoffe (chloriert) dar. Sie bestehen aus einer Vielzahl ähnlich gebauter Verbindungen. Insgesamt kennt man 75 solcher Verbindungen, die ausführlich polychlorierte Dibenzodioxine (PCDD) heißen. Nimmt man die chemisch nahe verwandten Furane noch hinzu (polychlorierte Dibenzofurane, PCDF), so kommt man auf eine Zahl von 210 Verbindungen, die umgangssprachlich allesamt als Dioxine bezeichnet werden. Nicht alle 210 dioxinverwandten Verbindungen sind allerdings gleich giftig. Man hat deshalb ein sogenanntes Toxizitäts-(Giftigkeits-) äquivalent (abgekürzt TE) erstellt, das einen Summenwert aus 17 Dioxinen und Furanen darstellt. Mit dem TE hat man einen, was die Giftigkeit angeht, stets vergleichbaren Wert.
Dioxin-Emissionen
Dioxine können bei der Verbrennung im Motor in sehr geringen Spuren aus chlorhaltigen Öl- und Benzinzusätzen entstehen. Die dafür maßgeblichen Additive (Scavenger) sind zwischenzeitlich verboten. Die gesamten Dioxin-Emissionen aus dem Straßenverkehr werden sich nach Schätzungen des Umweltbundesamtes bei 10-15 g/Jahr in Deutschland einstellen. Der Verkehrssektor verursacht damit keine relevante Dioxin-Belastung.
Domino-Effekt
Bei bestimmten Betriebsbereichen oder Gruppen von Betriebsbereichen kann aufgrund ihres Standortes, ihres gegenseitigen Abstandes und der in den Betriebsbereichen vorhandenen ge-fährlichen Stoffe eine erhöhte Wahrscheinlichkeit oder Möglichkeit von Störfällen bestehen oder diese Störfälle können folgenschwerer sein. Die zuständige Behörde hat dies gegenüber den betroffenen Betreibern festzustellen (§ 15 Störfall-Verordnung).
Dosenrecycling
Für Weißblechdosen (magnetisch), stellt das Recycling organisatorisch und technisch keine Schwierigkeit dar. Die Sammlung der Weißblechdosen erfolgt über das Duale System. In den Sortieranlagen läßt sich der Weißblechanteil mit Hilfe von Magneten leicht trennen. Schließlich fließt der gesammelte und sortierte Alt-Weißblechanteil problemlos in die Eisen- und Stahlproduktion ein. Reines Alt-Aluminium kann zwar ebenso problemlos in die Alu-Produktion einfließen wie Weißblech. Allerdings erfordert die Abtrennung der Alu-Dosen in den DSD-Sortieranlagen, weil nicht-magnetisch, einen höheren Aufwand.
Dosis
Maß für die Wirkung. »Alle Dinge sind Gift und nichts ohne Gift, allein die Dosis macht, daß ein Ding kein Gift ist«, sagte zur Zeit Martin Luthers Paracelsus von Hohenheim. Die Wirkung von Stoffen hängt grundsätzlich ab von der Konzentration, in der sie auftreten und den Zeiträumen, über die sie einwirken
Dosisleistung
Dosis pro Zeiteinheit
Drehzahl
Die Drehzahl eines Motors steht in direkter Verbindung mit dem Abgas- und Lärmverhalten eines Fahrzeugs, besonders mit dem Ausstoß von Stickstoffoxid. Besonders umweltbewußt fährt deshalb, wer den Fahrzeugmotor nicht unnötig »hochdreht«.
Drei-Liter-Verbrauch
In der Entwicklung neuer Autos streben Ingenieure heute einen Verbrauch von nicht mehr als drei Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer an. Im wesentlichen sind hierzu weiterentwickelte Otto- und Dieselmotoren, verringerte Luft- und Rollwiderstände sowie eine große Gewichtsreduzierung (Kunststoff- oder Aluminiumkarosserie) erforderlich.
Dritte Welt
Unter dieser Bezeichnung werden alle Entwicklungsländer in Südamerika, Afrika und Asien zusammengefaßt. Nach Schätzungen wird bis zum Jahr 2000 die Weltbevölkerung auf etwa 6,5 Mrd. Menschen anwachsen, davon werden etwa 5 Mrd. in den Ländern der Dritten Welt leben. Durch den vermehrten Verbrauch von Land, Nahrungsmitteln, Energie und Rohstoffen werden die bereits vorhandenen Umweltprobleme noch verstärkt. Entstanden ist der Begriff »Dritte Welt« folgendermaßen: Europa gilt in der Geschichte als die »Alte Welt«, Amerika als die »Neue Welt« und die erst später aus Kolonialländern entstandenen neuen Staaten dementsprechend als »Dritte Welt«.
DRIVE (Abkürzung für Dedicated Road Infrastructure for Vehicle Safety in Europe)
Ein Forschungsprogramm der EG zur Verbesserung von Sicherheit, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr. Dabei versucht man, neue Informationstechnologien (z.B. EDV) für den Personen- und Güterverkehr in Europa einzusetzen.
Drosselmotor
Ein Motorenkonzept, bei dem der Hubraum vergrößert und die Drehzahl verringert wird. Damit kann man Benzin sparen, abgasärmer und leiser fahren.
Duale Antriebe
sind eine Unterart des Hybridantriebs.
Duales System Deutschland (DSD)
Das DSD leitet seinen Namen von der Tatsache ab, daß es ein zweites, von der Wirtschaft getragenes System zur Entlastung der Abfallentsorgung darstellt, das neben den Kommunen tätig ist. Laut Vorgabe der Verpackungsverordnung ist das DSD allerdings nur für die Organisation der Sammlung, Sortierung und Wiederverwertung von sogenannten Verkaufsverpackungen zuständig (Verkaufsverpackungen sind anders als Transport- und Umverpackungen diejenigen Verpackungsteile, die das Produkt direkt umgeben). Mit der Gründung des DSD im Jahre 1990 wurde u.a. der Handel von seiner Pflicht zur Rücknahme von Verkaufsverpackungen im Laden befreit. Das DSD stellt einen marktwirtschaftlichen Zusammenschluß von Handels-, Konsumgüterunternehmen sowie Verpackungs- und Vormaterialherstellern dar. Produkthersteller, die sich am DSD beteiligen, sind berechtigt, auf die von ihnen eingesetzten Verpackungen den »Grünen Punkt« aufzudrucken. Dafür zahlen sie an das DSD einen nach Verpackungsvolumen und -material genau festgelegten Lizenzbetrag. Das DSD gewährleistet über seine Garantiegeber im Gegenzug, daß die Verpackungsmaterialien entsprechend der Mengenvorgaben der Verpackungsverordnung gesammelt, sortiert und verwertet werden. Nach anfänglichen Organisations- und Finanzproblemen kann das DSD heute in Deutschland als fester Bestandteil der Entsorgungswirtschaft gelten.
Düngemittel
Pflanzen brauchen zum Wachsen Nährstoffe, die sie dem Boden entnehmen. Damit der Boden nicht unfruchtbar wird, müssen ihm diese Nährstoffe immer wieder zugeführt werden. Es gibt den industriell hergestellten Kunstdünger und den natürlichen Dünger u.a. in Form von Stallmist, Jauche, Gülle und Kompost. Umwelttip: Im eigenen Garten sind Kompost und Stallmist der beste und billigste Dünger.
Dünnsäure
ist ein Sammelbegriff für Flüssigabfälle aus der Herstellung von Titandioxid und Farbstoffen, die bis zu einem Gewichtsanteil von 23% Schwefelsäure enthalten. (»Dünn« kommt also von Verdünnen). Lange Zeit wurde die D. von Schiffen auf hoher See »verklappt« oder über Pipelines ins Meer geleitet. Mittlerweile wird die D. in Deutschland allerdings zu 100% wiederverwertet.
Dunstglocke
Über Städten und industriellen Ballungsgebieten vermischen sich die Abgase aus den Fabriken, dem Verkehr und den Haushalten sowie die staubförmigen Luftverunreinigungen mit dem Wasserdampf in der Luft. Diese kann dabei trüb wie Nebel werden. Dieser Dunst (Smog) kann sich bei ungünstigem Wetter (Inversionswetterlage) wie eine Glocke über eine Stadt legen. Die konzentrierten Schadstoffe können beim Auftreten von Smog für den Menschen gefährlich sein. Die Dunstglocke läßt im Mittel 10% weniger Sonnenstrahlung durch. In vielen Großstädten werden die Schadstoffe in der Luft ständig gemessen, um die Bevölkerung vor Smog zu warnen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen (z.B. Fahrverbot für Motorfahrzeuge).
