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Bayerisches Staatsministerium für
Umwelt und Gesundheit

Für Mensch und Umwelt - Aufgaben des Ministeriums

Information und Kommunikation

Das Ministerium bietet in der Information, Kommunikation, Aufklärung und Beratung für Mensch und Umwelt einen umfassenden Service. Er umfasst nicht nur die aktuellen Mitteilungen, sondern auch Pressefotos, Pressethemen, einen newsletter, der individuell nach Themen und Regionen zusammengestellt werden kann, einen ausführlichen Info-Shop, der alle Publikationen des Geschäftsbereiches umfasst, häufig gestellte Fragen der Bürger und die Antwort unserer Experten sowie eine ausführliche Darstellung aller wichtigen Themen und Fachinformationen aus den Bereichen Umwelt und Gesundheit.
Pressebereich

Naturschutz und Landschaftspflege

Ziel bayerischer Naturschutzpolitik ist es, Artenvielfalt, Lebensraumvielfalt und Erholungsqualität unserer Landschaft zu erhalten und weiter zu entwickeln. Eine lebenswerte Zukunft für uns und die kommenden Generationen - dafür engagieren sich Fachleute im Umweltministerium als Oberster Naturschutzbehörde, in den Höheren Naturschutzbehörden der sieben bayerischen Regierungen und an 96 Unteren Naturschutzbehörden in Landkreisen und kreisfreien Städten, im Landesamt für Umweltschutz (LfU) und der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL). Das BayernNetz Natur umfasst inzwischen über 30Prozent der Landesfläche: Zwei Nationalparke, 584 Naturschutzgebiete, 701 Landschaftsschutzgebiete und 16 Naturparke.
www.natur.bayern.de

Wasserwirtschaft und Hochwasserschutz

Die Aufgaben der bayerischen Wasserwirtschaft bestehen hauptsächlich darin, das Wasser als Bestandteil des Naturhaushaltes und als Lebensraum für Tier und Pflanze zu schützen, den Menschen eine verantwortungsvolle Nutzung des Wassers zu ermöglichen und sie vor den Gefahren des Wassers zu schützen. Dafür engagieren sich Fachleute im Umweltministerium, an den 17 Wasserwirtschaftsämtern, am Landesamt für Umwelt, an 7 Regierungen und in 96 Landkreisen und kreisfreien Städten. In Verbindung mit einer funktionierenden (Wasser-) Infrastruktur sichert die Wasserwirtschaftsverwaltung langfristig die Grundlagen unserer Lebensqualität.
www.wasser.bayern.de

Bodenschutz und Altlasten

Der Boden als wesentliche Lebensgrundlage für Mensch und Natur muss geschützt und nachfolgenden Generationen möglichst unbelastet zur Verfügung gestellt werden. Um dies zu erreichen, sind Stoffeinträge zu vermeiden oder zu vermindern, Flächenverbrauch, Erosion und Strukturveränderungen zu minimieren sowie die natürlichen Ressourcen zu schonen. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Sanierung von Altlastflächen gerichtet. Das Bayerische Geologische Landesamt leistet eine flächendeckende geo-wissenschaftliche Landesaufnahme, erarbeitet Daten und Kartenwerke und veröffentlicht ein Bodenschutz-Informationssystem (BIS). Vorsorge gegen Naturgefahren wird durch die Erfassung und Untersuchung von Massenbewegungen im Alpenraum sowie dem Erdbebendienst Bayern getroffen.
www.boden.bayern.de

Luftreinhaltung in Bayern

Die Qualität unserer Luft zu verbessern und Vorsorge für ein stabiles Klima zu treffen, ist eine unserer wichtigsten Aufgaben. Der Weg zu sauberer Luft führt über die Verminderung des Schadstoffausstoßes und die Überwachung der Luftqualität. Bayerns Fortschritte in der Luftreinhaltung können sich sehen lassen: Die Emissionen und Belastungen durch maßgebliche Schadstoffe, insbesondere Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid und Benzol wurden drastisch abgesenkt. Seit 1974 betreibt das Umweltministerium das erste vollautomatische Luftgüte-Überwachungsmessnetz der Welt, das Lufthygienische Landesüberwachungssystem Bayern (LÜB) mit über 50 Messstationen; daneben sind Messfahrzeuge im Einsatz.
www.luft.bayern.de

Klimaschutz in Bayern

Klimaschutz ist die zentrale Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Bayerns Umweltministerium will eine vorausschauende, nachhaltige und in sich schlüssige Klimaschutzstrategie. Nur im engen Schulterschluss zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft können wir einer drohenden Klimaveränderung entgegenwirken. Vor diesem Hintergrund hat Bayern bereits im Oktober 2000 ein Klimaschutzkonzept verabschiedet und 2003 fortgeschrieben. Bayern unterstützt darin das Ziel der Bundesregierung, die deutschen Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40 % gegenüber 1990 zu senken; konkret strebt Bayern damit eine Reduktion der CO2-Emissionen auf deutlich unter sechs Tonnen pro Einwohner und Jahr an.
Das Energiekonzept der Bayerischen Staatsregierung konzentriert sich ebenfalls auf Energiesparen und die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien. Der Umweltpakt Bayern flankiert die bayerischen Klimaschutz-Aktivitäten.
www.klima.bayern.de

Ökoenergie

Das Staatsministerium ist Motor für den schnellen Umbau der bayerischen Energieversorgung hin zu überwiegend erneuerbaren Energieträgern entsprechend dem Bayerischen Energiekonzept "Energie innovativ“ vom 24. Mai 2011. Bereits heute nimmt Bayern bei der Nutzung regenerativer Energien eine führende Rolle in Deutschland ein.
www.oekoenergie.bayern.de

Abfallwirtschaft

Eine verantwortungsbewusste Abfallwirtschaft ist für Umwelt und Gesundheit, aber auch für einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen von großer Bedeutung. Bayerns Abfallpolitik will von der reinen Abfallbeseitigung hin zu einer integrierten Abfallwirtschaft. Dies ist inzwischen wesentlicher Bestandteil des Abfallrechts. Dabei wird moderne Abfallwirtschaft verstärkt unter dem Blickwinkel der Integrierten Produktpolitik betrachtet. Mit dem "Integrierten Abfallwirtschaftskonzept" und Dank großer Anstrengungen der Bürger und entsorgungspflichtige Körperschaften ist es gelungen, die Situation der Abfallwirtschaft in Bayern grundlegend zu verbessern.
www.abfall.bayern.de

Lärmschutz in Bayern

Eine Bevölkerungsumfrage des Umweltbundesamtes ergab, dass jeder 6. Deutsche sich stark vom Lärm beeinträchtigt fühlt. Lärm ist nicht nur lästig, Lärm kann auch krank machen. Die Bekämpfung des Lärms ist deshalb ein Schwerpunkt nachhaltiger Gesundheits- und Umweltpolitik in Bayern.
www.laerm.bayern.de


Bio- und Gentechnik in Bayern

Medizinische Anwendungen der Gentechnik sind weitgehend akzeptiert. Der Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft und bei Lebensmitteln stößt dagegen in weiten Teilen der Bevölkerung auf Ablehnung. Das Staatsministerium ist zuständig für den Vollzug des Gentechnikgesetzes in Bayern. Sicherheit für Mensch und Umwelt stehen im Mittelpunkt für einen sachgerechten Vollzug des Gentechnikrechts. Dazu trägt das gentechnische Überwachungslabor am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bei, das bereits im Jahr 1992 als erstes in Deutschland eingerichtet wurde.
www.gentechnik.bayern.de

Elektrosmog und Mobilfunk

Elektrosmog ist ein Medienthema mit großer Öffentlichkeitswirksamkeit und starken Emotionen. Der rasche Ausbau von Mobilfunknetzen, die gegenwärtig in Deutschland zirka 65 Mio. Nutzer versorgen, steht dabei im Brennpunkt der Befürchtungen und Ängste unserer Bürger. Das Umweltministerium will die Diskussion durch Studien und Fachinformationen versachlichen. Mit dem Mobilfunkpakt II verständigten sich die Mobilfunkbetreiber, die Bayerische Staatsregierung, der Bayerische Gemeinde- und der Bayerische Landkreistag auf mehr Mitwirkung der Kommunen und verbesserte Information der Bürger beim Ausbau der Netze.
www.elektrosmog.bayern.de

Kernenergie, Strahlenschutz, Stilllegung

Das Staatsministerium ist Bayerns oberste atomrechtliche Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde für Errichtung, Betrieb, Stilllegung und Abbau kerntechnischer Anlagen. Ebenfalls beaufsichtigt das Umweltministerium die Verwendung von Kernbrennstoffen außerhalb dieser Anlagen sowie die Landessammelstellen zur Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle aus Medizin, Forschung und Industrie. Regelmäßig prüft und kontrolliert das Ministerium die Sicherheit der fünf bayerischen Kernkraftwerksblöcke und des Forschungsreaktors der Technischen Universität München. Hierfür dient unter anderem ein automatisches Kernreaktor-Fernüberwachungssystem. Als oberste Strahlenschutzbehörde Bayerns verantwortet das Ministerium außerdem den Umgang mit radioaktiven Stoffen, den Transport von radioaktiven Stoffen und die Strahlenschutzvorsorge.
www.reaktorsicherheit.bayern.de
www.strahlenschutz.bayern.de

Gesundheit

Mit der Zuständigkeit für Infektionsschutz und Hygiene, Bekämpfung von Epidemien, Sucht und Drogen, Arzneimittel und Apothekenwesen, Umwelt- und Ernährungsmedizin, bis hin zur Bioethik hat das Ministerium einen großen Aufgabenbereich im Gesundheitswesen. Das Gesundheitsministerium als oberste Fachbehörde wird dabei durch die Gesundheitsämter und das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unterstützt.
www.gesundheit.bayern.de

Krankenhauswesen

Eine bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit leistungsfähigen Krankenhäusern ist das Ziel bayerischer Krankenhauspolitik. Staat und Kommunen haben den gesetzlichen Auftrag, diese Versorgung sicherzustellen. Dabei sind die besonderen Anforderungen zu berücksichtigen, die an einen Flächenstaat gestellt werden. Zur Versorgung der Bevölkerung tragen nicht nur die Kommunen, sondern auch zahlreiche freigemeinnützige und private Krankenhausträger bei.
www.krankenhausversorgung.bayern.de

Lebensmittelsicherheit

Sichere Lebensmittel, das heißt Lebensmittel, die gesundheitlich einwandfrei und richtig gekennzeichnet sind, stehen an der Spitze der Verbraucher-Interessen. Dafür sorgen neben Herstellern und Händlern auch die Behörden der Lebensmittelüberwachung. Neben dem Gesundheitsministerium als oberster Lebensmittelüberwachungsbehörde gehören dazu die Gesundheits- und Veterinärämter sowie die Lebensmittelkontrolleure. Fachlich werden diese vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unterstützt.
www.lebensmittelsicherheit.bayern.de

Tiergesundheit und Tierschutz

Die Gesundheit von Tieren zu erhalten, zu fördern bzw. wiederherzustellen ist ein wichtiges Ziel des bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit. Über die Verwertung von Nutztieren haben die erzeugten tierischen Lebensmittel unmittelbare Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen. Durch sich unter Umständen seuchenartig ausbreitende Tierkrankheiten haben aber auch die Produzenten erheblichen wirtschaftlichen Schaden. Nicht zuletzt fordert der Gedanke des Tierschutzes eine Verantwortung und Fürsorge des Menschen für das Tier.
www.tiergesundheit.bayern.de

Agenda 21 - Nachhaltige Entwicklung

Der Agenda-21-Prozeß umfasst alle Aktivitäten und Initiativen der Bayerischen Staatsregierung zur Unterstützung und Förderung einer nachhaltigen Entwicklung auf Landes-, Bezirks- und kommunaler Ebene. Bereits 1995 hat Ministerpräsident Dr. Stoiber in seiner Regierungserklärung "Umweltinitiative Bayern, kooperativer Umweltschutz, nachhaltige Entwicklung, ökologischer Wohlstand" die politischen Grundlagen für die Umsetzung auf Landesebene geschaffen. Als entscheidender Schritt folgte 1998 die Veröffentlichung der Bayern-Agenda 21. Mehr als 600 Kommunen in Bayern betreiben aktiv eine Lokale Agenda 21 als Instrument einer Nachhaltigkeitsstrategie. Zum Thema Umweltbildung in Bayern bietet das neue Internet-Portal einen umfassenden Überblick über die aktuellen Bildungsveranstaltungen, eine Vielzahl aktueller Informationen und ausführliche Porträts der bayerischen Umwelt- und Bildungszentren.
www.agenda21.bayern.de

Umwelt und Wirtschaft

Mit dem am 23. Oktober 2000 unterzeichneten "Umweltpakt Bayern - Nachhaltiges Wirtschaften im 21. Jahrhundert" haben die Bayerische Staatsregierung und Bayerns Wirtschaft ihre Vorreiterrolle im partnerschaftlichen Umweltschutz dokumentiert. Der Umweltpakt ist Ausdruck der gemeinsamen Überzeugung, dass die anstehenden Aufgaben des Umweltschutzes, vom Klimaschutz über Ressourcenschonung und Integrierte Produktpolitik bis hin zum betrieblichen Umweltschutz, nur durch einen kooperativen Ansatz gelöst werden können. In über 200 Maßnahmen, davon 61 Gemeinschaftsprojekten, haben bereits mehr als 4.000 Teilnehmer am Umweltpakt die Weiterentwicklung des Umweltschutzes in Bayern sowie Maßnahmen zur Stärkung der betrieblichen Eigenverantwortung zugesagt.
www.umweltpakt.bayern.de

EU und Internationale Zusammenarbeit

Das Staatsministerium unterhält zahlreiche Beziehungen zu Regionen und Staaten in Europa und der ganzen Welt. Schwerpunkte der Internationalen Zusammenarbeit sind der Transfer und Austausch von Know-how sowie die Unterstützung einer nachhaltigen Entwicklung. Die enge Kooperation mit den Institutionen der EU dient der Verbesserung der Umweltqualität, dem Schutz unserer Lebensgrundlagen in Europa, dem Verbraucherschutz sowie der Koordinierung gesundheitlicher Maßnahmen der EU. Ziel der Kontakte ist die Einbringung wichtiger Anliegen Bayerns in die europäische Entwicklung, in die EU-Gesetzgebung und in die Harmonisierung des Vollzugs.
http://www.stmug.bayern.de/eu/index.htm