Förderung des Nichtrauchens bei jungen Rauchern
Ergebnisbericht des Institus für Therapieforschung (IFT) 2002
Unter den psychoaktiven Substanzen hat die Reduzierung des Tabakkonsums in Deutschland die höchste gesundheitspolitische Priorität: Allein etwa 110.000 Personen sterben pro Jahr an seinen Folgen. Neben der Primärprävention ist deshalb die Förderung des Nichtrauchens ein zentrales Ziel, und seit Jahren werden erhebliche Anstrengungen unternommen, Raucher zur Aufgabe des Tabakkonsums durch geeignete Programme zu motivieren.In der hier vorgestellten Studie wurde eine Kurzintervention speziell für junge Raucherinnen entwickelt, in Arztpraxen erprobt und später auf jugendliche männliche Raucher übertragen. Hausärzte, Internisten und Gynäkologen erschienen uns als hervorragende Ansprechpartner und natürliche Bezugspersonen für die Zielgruppe, da ein großer Teil der Bevölkerung regelmäßig zum Arzt geht.
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