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Bayerisches Staatsministerium für
Umwelt und Gesundheit

Leih-Ausstellungen zum Thema Umweltschutz

Wildpflanzen im Dorf

Die Ausstellung „Wildpflanzen im Dorf“ des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit (StMUG) zeigt, dass UN-Kräuter nicht in die Gruppe der UN-Wörter einzureihen sind und dass sie seit eh und je die Kultur des Menschen begleiten. Sie lehrt uns, dass sie zur Dorflebensgemeinschaft gehören, auch nur dort geeignete Lebensbedingungen finden und vielseitig verwendbar sind - zum Nutzen von Mensch und Tier. Sie macht uns deutlich, woher diese UN-Kräuter stammen, welch teilweise weiten Wege sie hinter sich haben, wie sie sich verbreiten und was man für ihre Erhal-tung tun kann. Unser übertriebener Ordnungssinn hat traditionelle Wuchsplätze beseitigt. Dafür finden wir immer mehr Zierrasen, asphaltierte Plätze, Zäune und Mauern ohne ihre Mauerblümchen. Doch beweisen uns zahl-reiche Tiere, dass UN-Kräuter durchaus bewohnbar sind. Zum Beispiel bevölkern über 100 Insektenarten die Blüten der Acker-Kratzdistel! Dort sammeln sie Pollen und Nektar. Auch der Mensch nutzt die UN-Kräuter. Die heilenden Wirk- und Inhaltsstoffe wurden schon früh in der Volksmedizin verwendet. Die Farbstoffe der Pflanzen eignen sich zum Färben von Wolle und Stoffen. Das Konzept der Ausstellung stammt vom Institut für Landschaftsökologie München-Weihenstephan. Gestaltet wurde sie von den Münchner Künstlern Rainer und Tobias Wittenborn.

Diese Beschreibung kann – ergänzt durch Angaben zu Ausstellungsort und –dauer sowie Öffnungszeiten - für die Bewerbung der Ausstellung verwendet werden.

Transport

LKW mit Hebebühne

Auf- und Abbauzeiten

je 1 Tag
Aufbau Muss von einer Messebaufirma durchgeführt werden.

Umfang und Platzbedarf

8 Themen mit Ausstellungstischen (je 1 m x 1,40 m) und 8 Tafeln (je 1,40 m x 3,60 m)
ca. 50 – 70 m²

Bisherige Ausstellungsorte

Ingolstadt, Straubing, Eichstätt, Erfurt, Benediktbeuern, Schöffelding, Kelheim, Bad Tölz, Arnstein, Tambach b. Coburg, Feldkirchen, Kronach, Kloster Ensdorf, Weismain.