Leih-Ausstellungen zum Thema Umweltschutz
Artenschutz kennt keine Grenzen
Viele Tier- und Pflanzenarten sind heute weltweit in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Ursachen sind - neben Veränderungen und Verlusten von Lebensräumen - Handelsinteressen mit Tier-. und Pflanzenarten, aber auch die Mitnahme von Tieren und Pflanzen als Erinnerungsstücke oder Geschenke von Urlaubsreisen. In den Urlaubsländern von den Touristen als exotische Mitbringsel begehrt, werden dort seltene Tiere und Pflanzenarten ohne Rücksicht auf Natur und Artenschutz getötet und angeboten. Auf diese Weise sterben jährlich weltweit mehr als 26.000 Tier - und Pflanzenarten aus. Über den Artenschutz informiert die gemeinsame Ausstellung "Artenschutz kennt keine Grenzen“ des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit (StMUG) und des Hauptzollamtes München Flughafen.
Neben Infotafeln erwarten den Besucher dort auch skurrile Exponate aus der Sammlung beschlagnahmter Handelsobjekte des Hauptzollamtes, beispielsweise ein zum Bücherständer umfunktionierter Krokodilschädel oder ein Schildkrötenpanzer als Aschenbecher. Um den Gefährdungen wirksam begegnen zu können, wurde das „Übereinkommen über den Handel mit gefährdeten Arten frei lebender Tiere und Pflanzen“, kurz “Washingtoner Artenschutzabkommen (WAA)“, von 144 Staaten unterzeichnet und durch EU – Recht sowie durch nationale Gesetze und naturschutzrechtliche Bestimmungen der Länder umgesetzt. Der Vollzug dieser Bestimmungen liegt sowohl bei den Naturschutzbehörden wie bei der Zollverwaltung. In der Ausstellung informiert das StMUG ferner über den Artenschutz in Bayern anhand bedrohter einheimischer Arten wie Flussperlmuschel, Fischotter und Äsche.
Für Fragen stehen Beamte des Zolls und des Umweltministeriums zur Verfügung. Zudem erhalten die Besucher Informationsmaterial.
Diese Beschreibung kann – ergänzt durch Angaben zu Ausstellungsort und –dauer sowie Öffnungszeiten - für die Bewerbung der Ausstellung verwendet werden.
Transport
Möbel- bzw. Messetransportfahrzeug notwendig
Auf- und Abbauzeiten
je 1- 2 Tage Aufbau Wird vom Ministerium und von Mitarbeitern des Zolls kostenlos übernommen
Umfang und Platzbedarf
16 Tafeln sowie Präparate geschützter Tiere und beschlagnahmte Handelsobjekte des Zolls in 3 Vitrinen und 5 sich drehenden Ausstellungssäulen mit besonders bedrohten Arten
ca. 80 m²
Sonstiges
Betreuung durch Mitarbeiter des Zolls und des Ministeriums. Bisherige Ausstellungsorte München, Feldkirchen, Rosenheim, Nürnberg, Fürstenfeldbruck, Straubing, Vilshofen, Tambach b. Coburg
